Israelnetz Aktuell 19. Januar 2026
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Trump will Machtwechsel im Iran, israelische Regierung kritisiert Zusammensetzung des Exekutivausschusses für Gaza, und: Waffenruhe zwischen syrischer Regierung und Miliz
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00:00:01: Montag, der Januar, hier ist die Israel-Netz-Radio mit Nachrichten.
00:00:05: Am Mikrofon begrüßt sie Daniel Frick.
00:00:07: Guten Tag.
00:00:10: Trump für Regimewechsel.
00:00:12: US-Präsident Trump hält einen Machtwechsel im Iran für Geboten.
00:00:16: Als Grund nannte er am Samstag das gewaltsame Vorgehen des Regimes gegen die Demonstranten.
00:00:22: Er bezeichnete den obersten Führer Khamenei als Krankenmann.
00:00:27: Laut Medienberichten verstärken die USA derzeit ihre militärische Präsenz im Nahen Osten.
00:00:32: So hat sich der Flugzeugträger Abram Lincoln vom südchinesischen Meer in die Region aufgemacht, wird aber erst in einigen Tagen eintreffen.
00:00:41: Israelische Regierungsvertreter halten einen amerikanischen Militärschlag gegen das Regime für ein realistisches Szenario.
00:00:51: Kritik an Exekutivausschuss für Gaza.
00:00:55: Die israelische Regierung hat Kritik an der Zusammensetzung des Exekutivausschusses für den Gassastreifen geübt.
00:01:02: Zu dem Gremium gehören Vertreter der Türkei und Kata, die Israel feindlich gesinnt sind.
00:01:08: Es soll die geplante technokratische Regierung des Gasserstreifens unterstützen.
00:01:13: Der israelische Premier Netanyahu erklärte, die Zusammensetzung sei nicht mit Israel abgestimmt gewesen.
00:01:20: Die USA wiesen die Kritik zurück.
00:01:22: Regierungsvertreter erklärten, wenn sich Trump um den Gasserstreifen kümmern soll, werde er es auf seine Weise tun.
00:01:32: Bedouinensiedlung angegriffen.
00:01:35: Eine Gruppe von Siedlern hat am Samstagabend ein Bedouinenlager nordöstlich von Jerusalem nahe der Ortschaft Muchmarz angegriffen.
00:01:43: Sie verletzten dabei zwei Palästinenser und zwei Aktivisten.
00:01:47: Die vier Personen mussten ins Krankenhaus.
00:01:50: Zudem setzten die Angreifer mehrere Gebäude und Autos entbrannt.
00:01:55: israelische Sicherheitskräfte begannen eine Suche nach den Angreifern.
00:01:59: Es kam unmittelbar nach dem Vorfall aber zu keinen Verhaftungen.
00:02:04: Das Lager war bereits im Oktober, Angriffsziel extremistischer Siedler.
00:02:11: Zusammenhalt in Geißelhaft.
00:02:14: Die ehemalige Geißel Etern Horn hat in einem am Sonntag ausgestrahlten Fernsehinterview über den starken Zusammenhalt unter den Gefangenen berichtet.
00:02:23: Im Februar, zwei Tausendfünfundzwanzig, hätten die Terroristen sie vor die Wahl gestellt, wer freikommen solle.
00:02:30: Doch keiner von ihnen habe den eigenen Namen genannt, erzählte Horn.
00:02:34: Die Gruppe habe trotz der psychischen Misshandlung niemals ihre Prinzipien aufgegeben.
00:02:40: Horn wurde zusammen mit seinem Bruder Jair, David Cunio und Sagoui Deggel-Hrenn festgehalten.
00:02:46: Er und Cunio gehörten zu den letzten zwanzig lebenden Geißeln, die am dreizehnten Oktober freikamen.
00:02:54: Soweit die Nachrichten auf Islamats Radio.
00:02:57: Am Mikrofon war Daniel Frick.
00:02:59: Shalom.
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